Einleitung
Seit es das WorldWideWeb gibt, gibt es Browser, die Seiten des www anzeigen. Inzwischen gibt es für jedes System sehr viele unterschiedliche Browser, die sich oft nur in Details unterscheiden.
Sehr oft liest man im Internet – und auch hier im Forum – „Ich suche einen Browser, der…“ oder „Ich habe mit dem und dem Browser die und die Probleme…“ und „Welcher Browser ist eigentlich der Beste…“
Das alles lässt sich nur schwierig bis gar nicht beantworten, aber wir wollen es hier einmal auf einen Versuch ankommen lassen.
Diese Vorstellung erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit aber wie immer bei meinen Artikeln lasse ich mich gerne via PN, ICQ, Mail oder hier im Thema verbessern…
Wem noch unbedingt ein Browser zum Glück fehlt, den ich noch unbedingt behandeln soll, der möge mir doch auch kurz eine Nachricht zukommen lassen
Hintergrund
Browser ist nicht gleich Browser. Heutige Browser unterscheiden sich nicht nur in ihrem Aussehen und Funktionsumfang, sondern auch in der Art und der Technik wie sie Webseiten darstellen. Die Darstellungsweise bzw. das Aussehen von Webseiten ist abhängig vom verwendeten HTML-Renderer.
Um die Qualität eines Renderers zu testen, bzw. dessen Standardkonformität zu überprüfen gibt es den Acid2 Test.
Wollen wir doch aber nun mal einige der gängigsten Browser beleuchten:
Internet Explorer
Der Internet Explorer ist heute der gängigste Browser auf dem Markt mit einem unglaublich hohen Marktanteil.
Nicht zuletzt das Mitliefern des IE bei jedem erstandenen Windows-Betriebssystem erhöhte die Marktstellung des IE.
Wobei man klar sagen muss, dass das nicht immer so war.
Zu Beginn des Internets gab es einen Browser, der viel weiter verbreitet war als der IE.
Mit einem Marktanteil von bis zu 97% war der Netscape Communicator das Mittel der Wahl um im Internet zu surfen.
Doch hier kristallisierte sich irgendwann der IE als der bessere Browser heraus… Unglaublich, aber wahr.
Dies kennen wir heute noch als den Browserkrieg, der am Ende von Microsoft für sich entschieden wurde.
Netscape legte danach den Quellcode für ihren Browser offen und öffnete damit Tür und Tor zu dem nächsten Browser, den wir anschließend behandeln wollen.
Aber zuerst nochmal zurück zum IE.
Jahrelang ruhte sich Microsoft, wie schon damals bei MS-DOS, auf ihren Lorbeeren aus und entwickelte den IE zwar weiter, legte aber ihre Präferenz auf das Feld des Betriebssystems.
Der IE verkam immer mehr, die Kunden allerdings mussten zwangsläufig, wegen mangelnder Alternativen und auch Bequemlichkeit, auf ihn ausweichen.
In seiner momentanen Version 7 hat der IE einiges dazugelernt und ist nicht mehr so weit von einem annehmbaren Browser entfernt, wie manche vermuten.
Dennoch beuteln den IE7 weiterhin klaffende Sicherheitslecks, Schadanfälligkeit und der schlechte Ruf der Vorgänger.
Tatsächlich könnten viele Infektionen des Rechners verhindert werden, würden Alternativ-Browser verwendet, dies aber nur am Rande.
Nutzt man schon den IE sollte man gewisse Vorsicht walten lassen und ihn gegen seine Schadanfälligkeit absichern.
Diverse Aufsätze und Plug-Ins kann man sich im Internet anschauen und kostenlos herunterladen.
Welche zu verwenden sind, hängt vom jeweiligen Nutzer ab.
Viele Leute, die ich kenne, schwören auf Maxthon, wobei ich sagen muss, dass ich damit nicht zurechtkomme.
Ich bevorzuge IE7Pro in seiner aktuellen Version.
Damit kann man auch dem IE ein paar Flausen austreiben und auch ein vernünftiger Werbeblocker ist enthalten.
Wer also mit dem IE unterwegs sein möchte, dem kann ich dieses Plug-In nur wärmstens empfehlen.
Abzuwarten bleibt, was mit dem IE8 geschieht und ob sich dort das Bild um den IE bessert.
Da dieser im Oktober noch erscheinen soll, können wir gespannt sein.
Offizielle Hompage: IE7
Firefox
Der Firefox von Mozilla ist wohl mit einer der bekannteste Browser überhaupt. Firefox ist quasi der Webbrowser aus der Mozillasuite, die von dem angesprochenen Quellcode des Netscape Communicators entwickelt wurde.
Firefox gibt es für verschiedenste System (Mac OS, Linux, Windows,..). Er kann durch Plug-Ins, bzw. Add-Ons stark erweitert und an den jeweiligen Benutzer angepasst werden. Frühere Versionen von Firefox tragen die Namen Phoenix und Firebird, diese Namen mussten jedoch auf Grund von Namensgleichheit mit anderen Firmen/Projekten geändert werden.
Durch den Firefox 2 erlangte der Browser zu großem Ruhm und einem sehr guten Ruf innerhalb von Experten über die ganze Welt.
Seine Wandlungs- und Ausbaufähigkeit suchen immer noch ihresgleichen.
Viele verschiedene Add-Ons und Themes, also das Aussehen des Browsers, lassen den Firefox so konkret an einen beliebigen Nutzer anpassen, dass die Vielfältigkeit der Helferlein schon unübersichtlich und verwirrend ist.
Jede noch so kleine Kleinigkeit lässt sich erweitern und/oder anpassen, sodass man Gefahr läuft, dass der Browser aus allen Nähten platzt.
Zwar nicht im wörtlichen Sinn, aber der Arbeitsspeicherbedarf kann immens ansteigen.
Der Firefox ist ein sogenanntes Open-Source-Projekt, will heißen, dass der Quellcode des Programms offen für jeden einsehbar ist und jeder der möchte den Programmcode herunterladen und verändern kann.
Theoretisch wäre es also möglich aus diesem Programmcode einen ähnlichen Browser zu erstellen, der festverankerte Funktionen hat, aber eben schon vorkonfiguriert ist.
Wer also wahre Personalisierung sucht, der wird mit dem Quellcode glücklich.
Der Standard-Nutzer hingegen ist erstmal erschlagen von den Möglichkeiten, die sich ihm bieten und weiß nicht wirklich was nun für ihn nötig ist.
Einige Plug-Ins verändern das Erlebnis Internet so nachhaltig, dass sie diesen Browser nicht mögen.
Das allerdings liegt nicht am Browser, sondern am Nutzer, bzw. an der Konfiguration des Nutzers, aber ich kann niemandem böse sein, der mich fragt, warum ich den Firefox so doll finde, Er hat ihn installiert, kommt nicht damit zurecht und nun ‘gehen’ seine Internetseiten nicht mehr.
Viele technisch versierte installieren bei Bekannten oder Verwandten den Firefox und erklären: So, dass is der neue Browser, der is viel besser als der IE, den nutzt du nu…
Anstatt dass sie erklären wie er funktioniert sagen sie einfach man soll ausprobieren.
Normale Nutzer wollen aber nicht ausprobieren, die wollen, wie der Name schon sagt, nutzen.
Und wer schon mal No-Script angetestet hat, der weiß, dass Vorarbeit nötig ist, dass man nutzen kann.
Denn sonst geht die ein oder andere Seite nicht und der Nutzer ist gefrustet, weils auf dem IE ja ging.
Entsprechend möchte ich folgendes empfehlen:
Wenn ihr gefragt werdet welcher Browser gut ist – ihr werdet dann ja wohl den Browser eurer Wahl nennen – macht euch die Mühe und erklärt es demjenigen auch, wenn dieser nur ein Anwender ist.
Installiert keine Plug-Ins, die ein ‘Normal-Nutzer’ nicht braucht.
Ein Werbeblocker macht Sinn… Adblock Plus wäre hier zu nennen.
Meine Filterliste ist übrigens die des Dr. Evil.
Ein Aufzählung an abonnierfähigen Filterlisten findet sich hier.
Aber achtet darauf nicht zu viele Listen zu importieren… Denn das wirkt sich negativ auf die Leistung des Browsers aus.
In der neuen Version 3 hat auch der Firefox an Kapazität und Funktionsvielfalt zugelegt.
Auch an der Speicherschraube hat Mozilla gedreht, sodass der Firefox 3 nun deutlich weniger Arbeitsspeicher belegen soll, als noch sein Vorgänger.
Wer also einen gut und ziemlich spezifisch konfigurierbaren Browser sucht und sich nicht vor ein wenig Lesearbeit scheut, der bekommt mit dem Firefox einen guten, schnellen und auch sicheren Browser.
Offizielle Homepage: Firefox 3
Offizielle Homepage: Add-Ons für Firefox
Opera
Opera ist ein kommerziell entwickelter Browser, der inzwischen für private Zwecke kostenlos ist. Als erster Browser schaffte Opera auch den aktuellen ACID3-Test, allerdings nicht mit einer schon erhältlichen Version.
Opera ist – im gegensatz zum IE und dem Firefox – eine sogenannte Browsersuite, will heißen, dass Opera nicht nur die Browserfunktion erfüllt sondern noch viele andere.
Einige Beispiele seien hier genannt:
- E-Mail-Client
- IRC-Chat und
- Bittorrent-Client.
Wenn mich Leute fragen welchen Browser ich benutze und ich Opera sage, fallen sie erstmal der Verwirrung anheim.
Einige haben sich Opera mal angeschaut und waren verwirrt und enttäuscht.
Viele kamen damit nicht zurecht und einige, die Firefox nutzen, erklärten, dass Opera ein schlechter Browser sei, da er nicht so gut konfigurierbar sei, wie der Firefox.
Es gibt nun mal Leute, die Software-Perlen nicht erkenn, wenn sie sie installiert haben ![]()
Aber der Reihe nach.
Ich verwand Opera lange Zeit, als er noch kostenpflichtig war, bzw. in der kostenlosen Version mit Werbung gespickt war.
Das zog sich lange Zeit hin, bis ich mein Augenmerk auf den Firefox lenkte.
Firefox lernte ich in der Version 1.5 kennen und schätzen, nicht zuletzt wegen seiner Werbeblockfunktion und der einfachen Möglichkeit des Backups.
Ich verwendete anschließend sehr lange Zeit Firefox und gewöhnte mich an die Aufrüstbarkeit und den Komfort von Adblock Plus.
Ich testete Opera zwar immer wieder, ab Version 8 bis hoch zu 9.0, aber immer wieder hielt mich der ‘fehlende’ Adblocker davon ab, wieder zurück zu Opera zu wechseln.
Das ärgerte mich immer wieder, weil ich Vielseitigkeit von Opera vermisste.
Opera war beispielsweise der erste Browser, der die heutige Standardfunktion des Tabbed-Browsing hatte, also ein Fenster mit mehreren Unterfenstern.
Auch die Mausgestensteuerung, die unter Firefox als Plug-In hinzuinstalliert werden muss, war als erstes und überhaupt standardmäßig bei Opera dabei.
Erst mit Version 9.20 beschäftigte ich mich ein wenig intensiver mit Opera, weil ich nicht glauben konnte, dass in der heutigen Zeit ein Browser ohne Adblock daherkommen konnte… Abgesehen vom IE…
Also machte ich mich schlau und stöberte im Internet und fand die Lösung meines Problems… die urlfilter.ini.
Die ‘Adblock-Datei’ von Opera.
Wenn man nun noch weiß, wie sie funktioniert und man sie entsprechend konfiguriert, blockt sie Werbung ebenso effektiv wie der Firefox mit Adblock Plus.
Nach dieser Erkenntnis stand ein Wechsel zu Opera an ![]()
Ich muss gestehen, dass ich ein Purist bin.
Ich hasse es, wenn ich unnötige Programme auf meinem Rechner habe.
Sachen wie 5 Programme für 3 Aufgaben ärgern mich und keksen mich regelrecht an.
Ich halte das für sinnlose Platzverschwendung.
Aber ich bin auch ein Platzfetischist ![]()
Der Punkt an Opera ist, dass viele ihn nicht zu würdigen wissen, oder ihn einfach nicht benötigen.
Wer wie ich arbeitet, der wird Opera bald zu schätzen und zu lieben wissen und sich nicht mehr davon trennen wollen, auch wenn nicht als Gold ist was auch glänzt.
Aber lasst uns folgendes Szenario spinnen:
- Ich rufe täglich mehrfach meine E-Mails ab … Opera
- Ich browse im Web … Opera
- Ich lade mir öfters mal diverse Dateien wie Linux-Distributionen oder E-Papers als .torrent herunter … Opera
- Ich bewege mich in diversen IRC-Channels … Opera
- Ich lese in meine RSS-Feeds … Opera
- Ich mache alles gleichzeitig … Opera
Wer so arbeitet, dem sei Opera tatsächlich ans Herz gelegt.
SeaMonkey
Seamonkey beinhaltet neben einem Browser (ähnlich Firefox) einen Emailclient, ein HTML Editor, einen Newsreader und weiteres.
SeaMonkey ist der Nachfolger der Mozilla Application Suite, die quasi der Nachfolger des Netscape Communicators ist.
SeaMonkey ist also quasi der Opera unter den Firefox-Derivaten.
Wobei Sea-Monkey meinem Empfinden nach auch ein wenig stiefmütterlich behandelt wird.
Über Sea Monkey kann ich nicht viel schreiben, da ich ihn nur mal kurz auf der Platte hatte.
Alles in allem hat er mich aber nicht wirklich überzeugt.
Wer besseres zu berichten hat möge das bitte tun, ich kann es nicht.
Offizielle Homepage: Sea Monkey
Offizielle Homepage: Add-Ons für Sea Monkey
Safari
Safari ist der Browser von Mac OS X, er ist seit Panther (10.3) auf allen Macs vorinstalliert. Safari setzt auf das von Apple entwickelte WebKit. WebKit ist ein HTML Renderer bzw. ein Cocoa-Framework, das auf der KHTML Bibliothek von KDE basiert, aber einige Probleme dort behoben hat. Nach Beheben der Probleme bestand der Browser als erster Browser (in der Version 2.0.2) überhaupt den Acid2 Test. Die Lösungen für Probleme in KHTML gibt Apple an das KDE Projekt weiter, jedoch greifen diese oft so stark in Mac OS ein, dass die KDE Macher wenig mit dem Code anfangen können, was zu einem kleinen Streit führte. Safari unterstützt außerdem RSS, Tabs, Farbmanagement, hat einen Pop-up-Blocker.
Seit nicht all zu langer Zeit gibt es Safari nun auch für Windows, hatte aber in der Anfangszeit noch mit vielen Bugs und Instabilitäten zu kämpfen.
Die Beta-Version konnte ich noch nicht mal installieren.
In der neuen Version 3.1.2 Sollen nun viele dieser Bugs behoben sein und Safari brüstet sich mit dem schnellsten Webbrowser, der erhältlich ist.
Das stimmt auch, wenn man sich einige Benchmarks anschaut, allerdings ist meines Erachtens Safari unter Windows zu benutzen ein ebensolcher Frevel wie den IE unter Mac OS X.
Zumal letzteres gar nicht mehr geht, weil die IE-Entwicklung unter OS X gestoppt wurde
Unter OS X ist, wie ich gerne zugebe Safari mein Standardbrowser, da er so fest im System verankert ist und sich sehr gut ins System einfügt.
Ich habe Opera unter OS X getestet, das Gefühl ist unter Safari aber besser.
Wobei das auf die Philosophie von Apple zurückzuführen ist.
Safari lässt sich unter OS X auch weitaus besser anpassen als unter Windows, er ist mehr oder minder ein Randnischenprodukt und meiner Meinung nach nicht zu empfehlen.
Es gibt nur einen unglaublichen Vorteil unter Safari, man kann standardmäßig eingebettete Videos, wie bei YouTube herunterladen. Wie verrate ich aber nicht ![]()
Offizielle Hompage: Safari
Fazit
Wie man sehen kann, gibt es unglaublich viele Browser und die hier genannten sind auch nur die gängigsten unter Windows.
Unter diversen Linux-Distributionen, Unix-Derivaten und auch unter Mac OS X gibt es weitere Alternativen, die eigentlich alle den selben Zweck haben.
Das Internet darstellen.
Ich nutze ja selbst alle 3 Varianten von Betriebssystemen: Windows XP; Linux in Form von openSUSE und Mac OS X 10.5 Leopard.
Ich habe unter den verschiedenen Systemen viele Browser verglichen und angetestet.
Und unter Linux und Windows habe ich einen klaren Favoriten: Opera.
Das ergibt sich allerdings aus meiner Arbeitsweise und meinen ‘Vorlieben’.
Unter OS X nutze ich ausschließlich Safari.
Es gibt selbstverständlich kein Patentrezept, wer welchen Browser nutzen sollte, ebenso keines für die Wahl des Betriebssystems, demnach kann ich die Wahl zum besten Browser hier nicht klären, allerdings gibt es gewisse Entscheidungskriterien, mit denen man experimentieren kann.
Ich versuche hier nun einiges anzureißen:
IE7:
Der Internet Explorer eignet sich für suizidale Individuen, die hobbymäßig Viren, Trojaner und Sicherheitslücken sammeln.
Ernsthaft:
Es ist ja nun leider so, dass manche Arbeitgeber die Installation von Zusatzsoftware nicht gestatten oder es der zuständige Admin nicht macht.
Oder auch weil die Internetnutzung untersagt ist, aber man sich dann doch herumschlängelt.
A und O beim IE ist es, mit einem oder besser noch zwei offenen Augen durchs Internet zu gehen und tatsächlich nur seriöse Webseiten anzusteuern.
Andernfalls kann die Nutzung des IE’s schnell im Desaster enden.
Mein How to zu Windows-Neuistallation ist in Vorbereitung hier zu lesen
Firefox:
Ein mächtiges Werkzeug mit unendlich vielen Funktionen und Konfigurationsmöglichkeiten.
Leider für Anfänger und technisch uninteressierte Nutzer ein Krampf sich durch die unendlich vielen Add-Ons durchzukämpfen und nützliche herauszufiltern.
Man sollte eine kleine ‘Einführung’ in den Firefox bekommen, damit man mit ihm viel Spass hat und auch sicher im Web unterwegs ist.
Mittlerweile hat sich aber die Qualität dieses Browsers sehr weit herum gesprochen und viele bieten Privat oder auch im Internet ihre Hilfe an, wie man Firefox konfiguriert und auch das Beste aus den Add-Ons herausholt.
Opera:
Das Schweizer Taschenmesser unter den Webbrowsern. Ebenfalls bis ins Detail konfigurierbar, aber mit einigem Aufwand verbunden.
Wenn man aber erst mal durchgestiegen ist, bekommt man mehr als einen Browser, sondern eine Schaltzentrale und erledigt Aufgaben, für die man bisher 4 oder mehr Programme benötigt hat mit Opera.
Wie gesagt ist Opera ein Browser auf den man sich tatsächlich einlassen muss und mit dem man erst gut arbeitet, wenn er entsprechend personalisiert ist.
Dafür hat Opera jedoch sehr gute Tutorials und eine äußerst hilfsbereite Community, die allerdings, auf Grund des Verbreitungsgrades wesentlich kleiner ist, als die vom Firefox.
Alles in allem aber ist Opera nach meinen Informationen nach der sicherste Browser.
Browserexoten: Fernab vom Mainstream…
Browserexoten gibt es viele. Heißen sie auch noch so interessant: Shiira, Flock, iCab, Konqueror (ja ich weiß, dass das der Nr. 1 Browser unter KDE is… aber wer mag schon KDE
) Lynx oder ganz anders, sie haben eines gemeinsam: Viele versprechen Anpassungsfähigkeit oder auch Sicherheit. Exoten haben nur ein Problem. Es sind Exoten. Zwar haben viele Browser einen Benutzerstamm, der auch bei Fragen hilfreich zur Seite steht, oftmals kann es aber sein, dass eine spezifische Frage nicht beantwortet werden kann.
Ebenso ist das Problem, dass der ‘Patch’-Zyklus wesentlich länger dauert als bei den ‘großen’ Browsern
Ob nun ein Exot vorteilig oder nachteilig ist, mag hier nicht beantwortet werden.
Fakt ist aber, dass gerade Anfänger oder eben technisch uninteressierte Benutzer weniger Nutzen aus Browserexoten ziehen können.
Da aber ‘Profis’, dies hier entweder nicht lesen werden oder es ihnen keinerlei neuen Informationen gibt, können gerade Neulinge sich ein wenig besser in der weiten Browserwelt zurechtfinden.
Wie es ja so meine Art ist möchte ich hier keinem der angesprochenen Browser den Vorteil geben.
Alle haben ihre Vorteile, alle ihre Nachteile.
Ein Browser muss einem selbst liegen, man muss gut und vor allem sicher mit ihm arbeiten können. Jedem, der diesen Artikel hier liest sei angeraten, die obengenannten Browser mal anzutesten und dann zu entscheiden, welcher für ihn der Richtige sein könnte.
Und wer weitere Fragen hat kann mit den Links weit kommen.
Wer den persönlichen sucht kann mich wie gesagt gerne ansprechen.
In diesem Sinne hoffe ich, dass ich ein wenig mehr Licht in die Dunkelheit des Browser-Dschungels gebracht habe und wünsche euch bis zum nächsten Mal alles Gute.
Update: