Spiele

Ich liebe Spiele…
Sowohl am Computer, als auch auf meinen Konsolen, für die ich seit kurzem ein richtiges Faible entwickelt habe…
Das hat mit dem Erwerb meines Full-HD 40″ Fernsehers zu tun, den wir uns gegönnt hatten…

Da ich nämlich ein Technik-Freak bin, will ich natürlich auch meine Geräte möglichst ausnutzen…
Also haben wir uns kurzerhand noch eine PS3 angeschafft, um nicht nur Full-HD-Spiele spielen zu können, sondern auch um Blu-Ray-Filme schauen zu können…
Und wer einen solchen Film schon mal gesehen hat, wird mir wohl zustimmen ;)

Hier aber möchte ich nun ein kleinen und kurzen Überblick über meine Spiele geben…
Vor allem diese, die ich mehr oder minder regelmäßig spiele…

Das alles hat auch einen Grund…
Die immer wieder geführte Killerspiel-Debatte, die vielen Spielern äußerst vergrätzt ist, weil sie so unsachlich geführt wird…
Nun erhebe ich ja nun nicht den Anspruch darauf, die vollkommene Wahrheit zu kennen, aber ich kenne nun mal beide Seiten der Medaillen… Von der Spieler-Sicht, als auch aus der elterlichen Sicht… Auch wenn meine Tochter noch nicht alt genug ist, um schon Killerspiele zu spielen, kommt sie dennoch unweigerlich damit in Berührung… Und zwar weil beide Elternteile gerne spielen…

Und da haben wir auch schon einen Teil der Diskussion, wo ich dem Killerspiel-Gegner Prof. Pfeiffer des KFN (Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen) widersprechen muss…
Denn die Ausbildung von Medienkompetenz ist nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern elementar!
Wie sollen sich Eltern für ihr Kind interessieren oder ihm verantwortungsvollen Umgang mit dem Medium Spiel und Internet vermitteln, wenn sie selbst keine Ahnung davon haben?

Eine meines Erachtens tolle Möglichkeit ist der Besuch einer sogenannten Eltern-Lan, bei dem Eltern Pädagogen, Lehrer und Interessierte die Computerspiele selbst eimal erleben können und auch einmal selbst spielen können…
Aber nicht nur das… Ich möchte doch Kinder und auch Eltern dazu aufrufen, einmal aufeinander zuzugehen und mal einen Abend zusammen vor dem Computer zu verbringen…
Liebe Eltern, schaut euch doch einmal bewusst an, was euer Kind da so vor seinem Rechner anstellt… Schaut euch die Spiele mal an… Lasst sie euch erklären…
Und liebe Kinder/Jugendlichen: Erklärt doch mal euren Eltern, was ihr spielt und warum… Erklärt ihnen das Spiel, die Spielmechanik… Seht sie nicht als Störenfriede, die euch das Erlebnis kaputt machen wollen, sondern als interessierte Freunde, die an eurem Hobby teilhaben wollen…
Einfach mal ohne Stress gemeinsam das Spiel erkunden und mal anschauen, was alles so passiert, die Konzentration erleben, die das bewältigen der Aufgaben benötigt, die Freude über das Erreichen des Ziels, die Spannung bei einer wendungsreichen Handlung, die Emotionen, die die Geschichte hervorrufen kann… Und das nicht mal nur im positiven Sinne, sondern auch die Frustration über die Fehlschläge, aber auch die Relation, in der sie stehen und wie schnell sie nach dem Ausschalten des Gerätes wieder verschwunden sein können.
Vielleicht gefällt es den Eltern ja und sie haben eventuell auch bald ein neues Hobby ;)

Aber das sollte ja eigentlich überhaupt nicht mein Thema sein…
Mein eigentliches Thema geht über ein paar Spiele, die ich sehr mag, weil sie für mich außergewöhnlich gut sind…
Vielleicht gebe ich auch mal ein Negativ-Beispiel, da ich für meine bösen Worte ja berühmt bin *hrhr

Aber kommen wir doch erstmal zu meinen persönlichen Meilensteinen…

Assassin’s Creed
Guild Wars
Heavenly Sword
Lemmings
Little Big Planet
Mirror’s Edge
Need for Speed: Most Wanted
Shadow of the Colossus
The Witcher
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Assassin’s Creed

Assassin's Creed

Assassin’s Creed ist ein Action-Adventure, dessen Setting den Spieler in die Zeit von König Richard während der Kreuzzüge bringt.
Als Assassine Altair bekommt man Aufträge einige Profiteure der Kreuzzüge aufzuspüren und ihren Übergang ins Jenseits zu sichern…
Das Vorgehen dabei ist zwar immer das Gleiche und nutzt sich ein wenig ab, aber dennoch ist dieses Spiel, nicht zuletzt wegen der Grafik und der wendungsreichen und faszinierenden Story ein fantastisches Spiel…
Zu Beginn musste ich mich zusammenreißen, so gefesselt war ich von den wunderbaren Grafiken, dem Weitblick und der mitreißenden Atmosphäre (auch wenn sich viele NPC’s gleichen, wie ein Ei dem anderen…).
Das Spiel ist ab 16 Jahren freigegeben.
Handlungsbestimmend ist das Töten von Menschen aus religiösen Gründen. Wobei man dabei sagen muss, dass diese Gewalt reflektiert und im Spielverlauf bedrückender wird, weil man immer mehr den Gründen des Töten auf die Schliche kommt.
Der Spieler wird dabei motiviert, die ihm gestellten Aufträge zu hinterfragen, nicht einfach blindlings den Befehlen seines Meisters zu folgen…
Auch der Spielfigur geht es ebenso, je weiter man in der Story voranschreitet, umso mehr hinterfragt auch Altair die Gründe seiner Taten und versucht sie erklären.
Das Spiel hat ein offenes Ende, das geradezu nach einem zweiten Teil schreit…

Ich persönlich habe das Spiel unglaublich gerne gespielt, gerade wegen seiner mitreißenden Atmosphäre und seiner doch verdammt guten Story…
Und wenn man hoch auf den Dächern Jerusalems im wilden Lauf Hindernisse überwindet, dann fühlt man sich richtig in das Spiel hineinversetzt…

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Guild Wars
Guild Wars
Guild Wars ist ein Online-Rollenspiel, das seit seiner Veröffentlichung 2005 mehr als 5 Million Spieler weltweit begeistern kann…
Im Gegensatz zum Genre-”Primus” World of Warcraft und anderen Vertretern des Online-Rollenspiel-Genres muss man bei Guild Wars allerdings keine monatlichen Beiträge entrichten. Der Anschaffungspreis muss investiert werden, ab dann aber spielt man kostenlos weiter.

In mittlerweile 3 Kapiteln und einem Add-On haben wir verschiedene Kontinente der fiktiven Welt Tyria bereist, Prophezeiungen erfüllt, zu Jade gewordene Meere überquert und finstere Götter bezwungen.
Alles mit einem oder mehreren Charakteren verschiedenster Klassen, die – bedingt durch ihre Kombinationsmöglichkeiten – eine unglaubliche “Artenvielfalt” unter den Charakteren ermöglicht.
Als weiterer Gegensatz zu WoW, bedient Guild Wars sowohl Gelegenheitsspieler, als auch “Pro-Gamer”, die nichts besseres zu tun haben…
Dabei gliedert sich Guild Wars in zwei separate Spielabschnitte, dem sogenannten PvE (Player versus Environment), in dem man die Geschichte des jeweiligen Kapitels bestreitet und sich dabei bestimmte Fertigkeiten für den zweiten Aschnitt des Spiels freischaltet.
Dieser zweite Abschnitt nennt sich PvP (Player versus Player), bei dem von Spielern gegründete Gilden gegeneinander antreten, um sich so miteinander zu messen. Dabei bestreiten Spieler ihre Gefechte gegen andere Spieler, nicht wie im PvE gegen computergesteuerte Gegner.

Dieses Spiel hat eine unglaubliche Grafik und ist eine faszinierende Darstellung, wie gute Computerspieltechnik funktionieren sollte…
Auch bei schwachen Systemen butterweiche Grafik ;)
Die Geschichten sind epische Sagen, die – bedingt durch das Spiel-Design – jeden einzelnen Spieler für sich als Helden definieren…
Durch bestimmte “Titel” beim Erreichen gewisser Spielziele bleibt eine gute Langzeitmotivation…
Das Spiel ist ab 12 Jahren freigegeben.
Bei größerem Interesse an Guild Wars möchte ich gerne auf meine “Stammseite” verweisen, der ersten und meines Wissens größten deutschen Community-Seite dem Wartower (bei dem ich Moderator bin… Ein bisserl Webung darf ja wohl sein *hrhr).

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Heavenly Sword

Heavenly Sword

Heavenly Sword ist eines meiner Lieblingsspiele der letzten Zeit…
Es ist ein monumentales, episches Abenteuer über eine Kriegerin, die das himmlische Schwert bewachen soll.
Nariko, die Protagonistin, sollte eigentlich ein prophezeiter Krieger sein und ist nun, da sie eine Frau ist, geächtet, weil sich das Schicksal von ihrem Clan abgewendet haben soll…
Als ihr Dorf vom bösen König Bohan angegriffen wird, weil dieser in Besitz des Schwertes gelangen will, greift Nariko zu selbigem und schlachtet sich durch die Gegnerhorden…
Dabei übernimmt man zwischenzeitlich die Rolle ihrer Adoptiv-Schwester Kai die eine Art Repetier-Armbrust hat und spannende “Scharfschützen”-Level bestreitet…
Das gesamte Spiel ist grandios inszeniert, die Grafik setzt, wie ich finde, Meilensteine…
Erwähnenswert sind auch die “Großkampf-Szenen”, in denen sich Nariko durch die Massen der Gegner kämpft… Dabei sind blutige Szenen zu sehen, das Spiel ist nicht umsonst ab 16 Jahren freigegeben.
Die Spielfigur reflektiert dabei allerdings auch über die Gewalt, die sie ausübt und hat durchaus moralische Bedenken…
Auch der Spieler wird dazu angeregt darüber nachzudenken…
Heavenly Sword zieht den Spieler in seinen Bann… Der Schwierigkeitsgrad ist dabei nicht übertrieben schwer, wobei er manchmal stark schwankt, so habe ich mir bei einigen Levels fast die Zähne an dem Spiel ausgebissen…
Die Dialoge und die Mimiken der Spielfiguren sind ein weiteres grandioses Merkmal von Heavenly Sword, eine hochkarätige Besetzung der Charaktere, die aufwendig mittels Motion Capturing aufgenommen und digitalisiert wurden. So wird König Bohan besipielsweise von Andy Serkis gespielt, dem ein oder anderen vielleicht bekannt aus seiner Rolle als Gollum aus der Romanverfilmung von “Herr der Ringe” von Peter Jackson…
Alles in allem kann man nur sagen, dass es sich bei Heavenly Sword um ein oppulentes Actionfeuerwerk handelt, dessen malerischen Bilder die Atmosphäre unglaublich dicht machen…
Wer eine PS3 sein eigen nennt, sollte sich auf jeden Fall Heavenly Sword anschauen!

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Lemmings
Lemmings

Lemmings ist ein unglaublich altes (1991), aber unglaublich putziges und motivierendes Spiel…
Der Spieler versucht eine gewisse Anzahl der kleinen Lemmings sicher in ihr Zuhause zu bringen.
Dabei verteilt er mehrere Aufgaben an einzelne Lemmings, um so den anderen den Weg zu ermöglichen.
Darunter Graben, Bauen, Schaufeln und “An einem Schirm hohe Distanzen im Fall abzufangen”…
Das ist ein toller Spaß, gerade bei den wechselnden und umfangreichen Levels, die es zu überwinden gilt.
Auf dieser Seite kann man das Lemmings von ’91 kostenlos online spielen (Die Seite benötigt Java)
Sowohl ich als auch meine Mutter haben diese Spiel geliebt… Und ich spiele es heute noch unendlich gern…
Ein wundervolles Spiel, dem man die Liebe, mit der es geschaffen wurde anmerkt… Ein Top-Tipp sozusagen ;)
Das Spiel wurde – wie sämtliche Derivate – ohne Altersbeschränkung freigegeben.

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Little Big Planet

LittleBigPlanet

Little Big Planet ist ein sehr witziges Jump&Run für die PS3, das ab 6 Jahren freigegeben ist.
Dabei hat man eine kleine Sack-Boy genannte Spielfigur, die man durch die liebevoll gestalteten Level lenkt…
Dabei kann man seine Sack-Figur nicht nur hüpfen und rennen lassen, man kann auch Gegenstände bewegen und muss das Physik-System zu seinem Vorteil einsetzen.
Seine Sack-Figur kann man übrigens auch nach belieben ändern, in den Levels schaltet man verschiedenste Gegenstände frei, nicht nur, um seine Sack-Figur zu personalisieren, sondern auch diverse Sticker, Materialien und Formen.

Diese kann man dann zum Bau seiner eigenen Levels nutzen, denn Little Big Planet liefert einen Level-Editor gleich mit.
Die so erstellten Levels kann man dann ins Internet hochladen und andere können diese dann auch spielen.
Dazu wird ein Playstation-Account benötigt, dieser kann kostenlos erworben werden.
Dann kann man nicht nur eigens kreierte Level selbst spielen, sondern auch die Level der anderen…
Ebenso können die veröffentlichten Levels getaggt und bewertet werden, einigen haben dort wirklich hervorragende Arbeit geleistet.

Aber auch die bereits enthaltenen Level sind grandios und abwechslungsreich, wobei da auch teilweise ein recht frustiger Schwierigkeitsgrad zu bemerken ist.

An einem Level hänge ich beispielsweise immer noch… Allerdings bieten alle Level zusammengenommen ein so unglaublich riesiges Potential, dass eine hohe Langzeitmotivation sichert…
Und es werden eigentlich täglich mehr…
Und durch den ebenfalls enthaltenen Multi-Player-Teil kann man an einer Konsole mit bis zu 4 Spielern zusammensitzen und sich die tollen Levels zu Gemüte führen.
Und auch das Internet wartet mit vielen Spieler, die einen Online-Spaß garantieren, auch wenn niemand bei mir zu Hause sitzt, der mit mir Little Big Planet spielen mag…

Alles in allem halte ich Little Big Planet für einen großen Spaß für die gesamte Familie, also einfach mal testen und Riesenspaß haben ;)

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Mirror’s Edge
Mirror's Edge

Mirror’s Edge ist ein ziemlich aktuelles Spiel, dass es sowohl für die PS3, XBoX360 und PC gibt. Man spielt darin die Runnerin Faith, die in einer fiktiven Stadt Aufträge erledigt gegen die Obrigkeit Dinge von A nach B bringt.
Dabei lebt sie am sozialen Rand, Mirror’s Edge also…
Im Laufe des Spiels gerät Faith in eine wendungsreiche, intrigante Geschichte um Mord und Verrat, in die Faith’s Schwester Kate – eine Polizistin – verstrickt sein soll… Als Faith macht man sich nun auf, um Kate den Kopf aus der drohenden Schlinge zu ziehen.
Dabei bestreitet man toll gestaltete Mission in der Ego-Perspektive, die das besondere Flair von Mirror’s Edge ausmachen.
Denn Mirror’s Edge ist eigentlich ein Laufen von einem Punkt zum anderen.
Doch diese Perspektive, die EA ihrem Spieleknaller verpasst haben, sorgt dafür, das man sich fühlt, als ob man tatsächlich mitten drin ist.
Man hört das schwere Atmen, wenn man eine zeitlang sprintet, den Wind, der einem um die Ohren pfeift, selbst bei einem Sturz aus der Höhe, kann man sich in den Häuserwänden spiegeln sehen, der Sturz lässt die Sicht verschwimmen…
Es ist ein so atemberaubendes Spektakel, wenn man über die Dächer und Straßen dieser Stadt rennt… Es ist ein adrenalingeschwängertes Abenteuer, das einfach mitreißt…

Nach dem Durchspielen kann man nicht nur einen höheren Schwierigkeitsgrad wählen, sondern auch diverse Strecken zum Wettlaufen freischalten, die man gegen die Zeit läuft.
Dabei kann man einen sogenannten Ghost herunterladen, der dann die Bewegungen des Bestläufers abspielt, an denen man sich dann zur besseren Zeit orientieren kann…

Das Ende ist zwar ein wenig… Naja… Aber die Gesamtatmosphäre gleichen das ohne Weiteres wieder aus… Wer es noch nicht gespielt hat, der soll auf jeden Fall mal ein Auge riskieren…

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Need for Speed: Most Wanted

Need for Speed: Most Wanted

Need for Speed: Most Wanted ist der meines Erachtens beste Titel der Need for Speed-Reihe.
Der von den Spielern immer wieder gewünschte Teil mit den Verfolgungsjagden wurde wieder implementiert und Most Wanted war eine willkommene Abwechslung im “Es ist Nacht und wir tunen die Karren bis platzen”-Einerlei.

Dazu kam eine mitfiebernde Story um einen verwetteten BMW M3 und eine Blacklist, auf der sich der Protagonist langsam hocharbeiten muss, um sich sein Auto wiederholen zu können.

Dabei fährt man diverse Rennen, um sich für ein sogenanntes Blacklist-Rennen zu qualifizieren. Diese sind zwar immer wieder die selben, aber man kann sich beim Durchfahren der Stadt auch immer wiederwilde Verfolgungsjagden mit den Gesetzeshütern liefern…

Wie gesagt markiert Most Wanted meines Erachtens den Höhepunkt der gesamten Reihe, es stimmt nahezu alles, auch wenn das Schadensmodell eindeutig auf die Arcadelastigkeit eingeht.

Wer Rennspiele mag, sollte auf jeden Fall einen Blick auf Most Wanted werfen, das Spiel macht einfach Spaß, die Rennen sind recht gut zu meistern, der Schwierigkeitsgrad ist durchaus Anfänger geeignet.
Freigegeben ist es ab 12 Jahre.

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Shadow of the Colossus

Shadow of the Colossus

Auch Shadow of the Colossus ist eigentlich ziemlich aktuell, es wurde im Jahre 2006 veröffentlicht.
Auch Shadow of the Colossus ist ab 12 Jahre freigegeben, da es einen gewissen Grad von Gewalt enthält.
Es ist ein, wie ich finde, grandioses und einzigartiges Spiel, das man als Besitzer einer PS2 einfach gespielt haben muss…
So seltsam es einem vorkommen mag, ist Shadow of the Colossus das atmosphärisch dichteste Spiel, dass ich jemals gespielt habe.

Als Wander, bringt man das Mädchen Mono zu einem vergessenen Tempel, um sie vom Reich der Toten zurückzuholen…
Die Wesenheit Dormin verspricht dem Spieler zu helfen, als Gegenleistung für seine Hilfe.
Man wird in das menschenleere Verbotene Land ausgeschickt, um 16 Kolosse zu finden und zu töten.
Dies gelingt dem Spieler mit Hilfe eines magischen Schwertes, dass Wander mit sich führt.
Als treuer Gefährte erweist sich das Pferd Agro, dass Wander überall hin folgt.
Man macht sich also auf, die Kolosse zu töten und schon beim ersten Autritt eines solchen Kolosses stockt einem der Atem.
Die Kolosse tragen ihren Namen nämlich zurecht, es sind einfach gewaltige Wesen, die man erklimmen muss, um ihre besonderen Schwachstellen zu finden, um diese mit dem magischen Schwert “beharken” zu können.
Wenn man dann diesen Koloss erlegt hat, bemerkt man ein mulmiges Gefühl, angesichts des toten Riesen…

Diese Kolosse sind nämlich die einzigen Kreatuen, die neben Wander und Agro im Verbotenen Land existieren…
Auf seinem Weg zu den Kolossen reitet man durch eine bedrückend leere Einöde.
Shadow of the Colossus hat zudem solch gewaltige Bilder, die beim Herumreiten einfach wunderschön anzuschauen sind.
Die Kolosse fügen sich so einzigartig in das Spiel ein, dass man bei jeder neuen Kreatur einfach nur dasitzt und sich denkt: Wow!

Die Geschichte ist eine offen endende, die sehr viel Spielraum für eigene Interpretationen lässt.
Und genau das sollen die Spieler machen… Und sie tun es.

Shadow of the Colossus ist ein sehr prägnantes Meisterwerk, das ein wirkliches Muss ist…
Es ist übrigens das Vorgängerspiel zu Ico, das ich aber leider noch nicht gespielt habe… Vielleicht erweitere ich dann meine Liste ;)

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The Witcher

The Witcher
The Witcher ist das einzige Spiel dieser Liste, das nicht für Jugendliche freigegeben ist!
The Witcher basiert auf den Geschichten des polnischen Schriftstellers Andrzej Sapkowski, es geht dabei um den Hexer Geralt von Rivien.
Dieser ist ein Monsterjäger, der neben seiner grandiosen Schwertkampfkunst auch magische Fähigkeiten besitzt.
Er verliert sein Gedächtnis und wird von den anderen Hexern in deren Winterquartier gebracht.
Dort gerät er in eine verwinkelte Geschichte, die ihm im Verlauf diverse Entscheidungen abverlangt, die später auch eine Auswirkung auf den Spielverlauf haben.
The Witcher richtet sich unter anderem wegen seines hohen Gewaltgrades und der Möglichkeit mit virtuellen Frauen Sex zu haben, ausschließlich an Erwachsene, es war nie eine Intention da eine Jugendfreigabe ab 16 zu erhalten.
Zudem ist der gepflegte Umgang der Hexer ein sehr rauer, sodass allein die Dialoge nicht für Kinderohren geeignet sind.
Der Spielverlauf, die Entscheidungen und auch das -zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftige – Kampfsystem machen The Witcher zu einem wirklichen Meisterwerk.
Äußerst stimmig ist auch die Atmosphäre und die Landschaften… die Grafik verspricht nicht nur viel, sondern hält es auch.

Zudem wurde von den Entwicklern ebenfalls ein Editor veröffentlicht, der das Designen von eigenen Abenteuern möglich macht.
Wer eine raue und ruppige Atmosphäre in einem Fantasy-Rollenspiel mag, der sollte sich auf jeden Fall mal The Witcher anschauen.

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Das also wären meine Spiele, die ich wirklich grandios finde.
Ich werde hier nun erstmal Schließen und irgendwann demnächst dann auch mal das ein oder andere Negativbeispiel einfügen, wer ein paar Vorschläge dazu hat, melde sich einfach beim mir ;)

In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen und vor allem auch beim Spielen!

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